BODYTALK · Fit for Summer

Alle zwei Monate packt mich die Motivation und bringt mich dazu, beschwingt ein paar Runden auf dem Grüngürtel zu drehen um dabei wieder zu merken, wie sehr ich Joggen hasse.

Eine weitere Möglichkeit wäre natürlich der Besuch eines Fitnessstudios, aber hey, das ist nichts, was ich noch nicht hatte. Nach etlichen, wahllosen Trainingseinheitlichen a la “mal ein paar Beinübungen hier, mal ein bisschen Bauch da” und einem fiesen Loch im Portmonaie (weil, wenn jedes Laufband einen eigenen Fernseher hat, geh ich bestimmt häufiger hin), folgte also der, zugegebenermaßen nicht schwerfallende, Entschluss, zu kündigen.

Also widme ich mich weiterhin den Sportarten, die mir gefallen, aber nicht unbedingt dauerhaft meinen Poppes straffen oder den Schokohasen schmelzen lassen. Gerade wenn es aber auf den Sommer zugeht, fühlen sich solche Erkenntnisse wie ein Schlag in die Fresse an.

Ich muss also etwas tun, um fit zu werden! Und am besten ohne großen, sportlichen Aufwand, für den ich das Haus verlassen muss. Meine logische Konsequenz bedeutet also abnehmen und Muskeln aufbauen, mit Übungen im heimischen Wohnzimmer.

Außerdem gibt es jetzt jeden Morgen ein großes Glas Zitronenwasser und ein Stückchen Ingwer, pur um den Stoffwechsel in Schwung zu bringen.

Ich erkläre den April hiermit also offiziell zum healthy month und falls ihr euch anschließen wollt, gibt es hier ein paar Anregungen:

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1. Saftkur 

Wer sich dauerhaft schlecht ernährt, dem rate ich zum Einstieg eine radikale Saftkur zu machen. Ob ihr dabei vollständig entgiftet sei mal dahin gestellt, aber zumindest werden ihr mal ordentlich mit Vitaminen und Nährstoffen versorgt und gebt eurem Verdauungstrakt die Möglichkeit, sich ein bisschen von den Graueltaten zu erholen, die ihr im angetan habt, um dann voll motiviert in eine “gesündere Ära” zu starten. Saftkuren gibt es fertig zum Beispiel von “The Frank Juice” oder “Kale & Me” und falls in ihr Köln seid lohnt sich ein Besuch in die Kaltpresse, dann stellen die euch ein individuelles Paket zusammen.

2. Gesunde Ernährung

Keinen Zucker!

Riskiert mal einen Blick auf die Rückseite eurer Produkte und schaut, wo ihr, abgesehen von offensichtlichen Fallen, wie Schokolade & Co., auf Zuckerzusätze verzichten könnt. Selbst in passierten Tomaten ist manchmal Zucker und das lässt sich echt easy vermeiden. Falls euch doch mal Lust auf was Süßes packt, probiert doch zum Beispiel mal die “Süßkartoffel Brownies” von Deliciously Ella, die sind super!

Kein Weizen!

Davon abgesehen, dass ich ohnehin überempfindlich auf Weizenprodukte reagiere, ist das Zeug für alle einfach scheiß ungesund. Klar, mal kann man das machen, aber in der Regel solltet ihr versuchen auf Vollkorn zu setzen oder Gluten im besten Fall so gut es geht zu vermeiden.

Gemüse!

Abnehmen heißt nicht gleich hungern! Ihr könnt euch an Gemüse komplett satt essen. Gemüsepfannen, Suppen, Zoodles… die Liste an leckeren Rezepten ohne Käse, Sahne & Co. ist lang. Kokosmilch ist eine super Alternative oder etwas Soja Cuisine.

Wasser & Tee!

Es gibt nichts unnötigeres, als die ständige Limo. Wenn ihr Durst habt, trinkt Wasser (mindestens 3 Liter am Tag) und ungesüßten Tee. Wenn ihr Säfte kauft, schaut, dass es Direktsaft ist und nicht gezuckertes Fruchtwasser. Es gibt wirklich eine Menge leckere, selbstgemachte Getränke, die gesund sind und euch nicht dick machen (es sei denn, ihr trinkt 10 am Tag davon). Schaut euch mal meine zuckerfreien Eistees und den Matcha Eistee an, vielleicht ist ja was dabei.

Ich bin ja ein wirklich großer Fan von Teatox. Von den tollen Tees abgesehen, bekommt ihr da eben auch eine ganz gute Ernährungsanleitung mit den richtigen Do´s & Dont´s. Ein Blick lohnt sich!

3. Sport

Natürlich weiß auch ich, dass man dauerhaft nicht an Sport vorbeikommt, weder beim Abnehmen, noch beim Straffen.

Ich beneide wirklich alle Menschen dieser Erde, die morgens aufstehen und sich denken: Geil, jetzt ne Runde laufen und mich auspowern. Tja, ist aber bei mir nicht so. Ich geh eben lieber Badminton spielen und Reiten.

Wenn ich mich auspowern soll, dann brauche ich Jemanden der brüllt “Noch 5 Stück!!!!” oder “100 Meter noch!!!!”. Zum Beispiel einen Laufpartner, mit leicht sadistischer Neigung oder einen Personaltrainer für umsonst. Freiwillige vor!

Was aber Kraftübungen angeht, kann man eine ganze Menge von zuhause aus machen. Sucht euch ein paar Übungen aus und nehmt euch fest vor, davon jeden Tag ein paar zu machen. Kontinuierlich. Eine gute Möglichkeit sind Trainingsbänder, zum Beispiel von Let´s Bands. Da gibt es auch gleich passende Übungen mit dazu und ihr könnt den Schwierigkeitsgrad anpassen.

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