Between Cities January Playlist

Between_Cities_January_Playlist_2017

Erstmal ein HAPPY NEW YEAR an alle! Ich hoffe ihr habt schön gefeiert und seid, samt eurer guten Vorsätze, gesund im neuen Jahr gelandet. Ich bin zwar kein Fan von Vorsätzen, weil man sich ja meistens sowieso nur leeren Versprechungen hingibt, aber trotzdem habe ich mir ein paar Gedanken gemacht. Seit vier Tagen bin ich jetzt zumindest schon – hoffentlich für länger – rauchfrei. Spätestens beim nächsten Festival werden wir sehen, ob ich einknicke. Ich habe mir auf jeden Fall vorgenommen auf viel mehr Konzerte zu gehen.

Für die erste Between Cities Playlist im neuen Jahr habe ich Bands rausgesucht, die ich entweder schon live gesehen habe, oder die ich unbedingt noch sehen will. Hoffentlich ist auch etwas für euch dabei und vielleicht sehen wir uns dieses Jahr auf einem Konzert oder Festival.

Über ein Geburtstagsgeschenk habe ich mich letztes Jahr besonders gefreut, nämlich Karten für das Konzert von The Album Leaf. Die Herren höre ich schon seit über einem Jahrzehnt. Schuld daran ist mal wieder meine all time favorite TV Serie The O.C.. Alexandra Patsavas war die Musikverantwortliche für die meisten Episoden und wählte den Track Eastern Glow für die Szene in der ersten Folge der zweiten Staffel, als sich Marissa allein am Strand die Kante gibt. Ich bekomme jetzt schon wieder Lust mir die komplette Serie anzuschauen. Mit ihrem neuen Album Between Waves waren die Jungs im Oktober auf Tour und es ist absolut empfehlenswert.

In Australien sind ihre Konzerte ausverkauft, hierzulande sind sie noch etwas unbekannter würde ich sagen. Gang of Youths heißt Australiens bester Musikexport ever und den Namen solltet ihr euch unbedingt merken. Frontmann David Le’Aupepe hat nicht nur tolles Haar, sondern auch eine unfassbar tolle Stimme, die nicht unentdeckt bleiben darf. Wenn es mit der Musik eines Tages nicht mehr weitergeht, bin ich absolut dafür, dass er eine Karriere als Philosophie Professor einschlägt. In ihren Songs geht es hauptsächlich um Tod, Liebe, Krebs und das Sein, denn so verarbeitete Dave im ersten Album The Positions die Krebserkrankung seiner Ex-Frau und die gescheiterte Ehe. Bald kommt Album Nummer zwei raus und sollten sie hierzulande spielen, gehört ein Konzertbesuch zum Pflichtprogramm 2017.

Ein Freund und ich habe eine infinite Playlist, die wir regelmäßig mit tollen Songs füllen. Vor ein paar Wochen schickte er mir meinen neuen Ohrwurm von King Creosote. You Just Want heißt der Titel und ist einfach nur wunderbar. Hinter King Creosote steckt der schottische Singer-Songwriter Kenny Anderson, der neben seinen Solo-Projekten noch Teil der Band The Burns Unit ist. Um ihn live zu sehen muss ich allerdings zufällig zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, denn ausser in Spanien und Großbritannien wird er nicht zu sehen sein.

Mein lieber Freund Ed McFarlane dürfte vielen von euch noch als hüftschwingender Sänger von Friendly Fires, die uns in den späten 2000ern und Anfang 2010ern mit wunderbarem dancy Indie beglückten, in Erinnerung sein. Seit ihrem zweiten Album Pala im Jahr 2011 wurde es ein bisschen ruhiger um die drei Jungs. Allerdings formten Ed und sein Friendly Fires Kollege gemeinsam mit Jon Brooks eine Collab namens The Pattern Forms. Im Oktober 2016 kam das fabelhafte Album Peel Away The Ivy dabei raus.

Photo via Unsplash by Louis Kang

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