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Freiwilligenarbeit in Vietnam

Nach einem halben Jahr als Aupair-Mädchen suchte ich mir in München wieder einen Job. Ich war jetzt insgesamt 1 Jahr in den verschiedensten Ländern. Zu Hause hatte ich nach langem Suchen einen job als Barista in einem kleinen Cafe. Diesmal fingen bald die Sommersemster an und ich hatte immernoch keinen Studienplatz, geschweige, denn überhaupt eine Ahnung was ich studieren wollen würde. Ich machte mir langsam Sorgen, zeigte dies aber nicht wirklich. Ein Jahr war es jetzt her, dass ich mein Abitur geschrieben hatte. Die Meisten aus meinem Jahrgang hatten bereits entweder eine Ausbildung oder kamen dann in ihr zweites Semester. Und ich? Bin ein Jahr lang nur rumgereist, was natürlich auch wunderschön war. Ich recherchierte also ernsthaft. Für das Sommersemester fand ich sicherlich keinen Platz mehr, weswegen ich für die Wintersemester was suchte. Nach langem Suchen und Informieren stoß ich auf den Studiengang “Grafikdesign”. Ich informierte mich bei verschiedenen Messen oder bei dem Tag der offenen Tür. Schlussendlich trug ich mich ein und wurde sogar für das Wintersemester angenommen.  Endlich hatte ich einen Studienplatz. Jedoch war es grad März und mein Studium fing erst im September an. Ich überlegte was ich währenddessen machen konnte. Einfach weiter jobben und in München bleiben? Oder doch einfach noch mal weg? Ich überlegte wieder sehr lange bis ich zum Schluss kam für 3-4 Monate eine Freiwilligenarbeit in Vietnam zu machen.

Ich suchte mir eine Organisation aus bei der man sowas machen konnte und nahm Kontakt auf. Geplant wurde eigentlich relativ schnell und ein Monat später saß ich im Flieger Richtung Vietnam. Ich wollte schon immer Tieren helfen und das war die perfekte Kombination für mich. Ich freute mich wirklich unendlich die kleinen und süßen Affenbabys oder Löwenbabys zu füttern und ihnen helfen. Vor allem da ich in Vietnam noch nie war, freute ich mich auch so sehr die Natur dort erkundigen zu können. In Vietnam hatte ich eine kleine Unterkunft und wurde auch betreut. Die Betreuer waren alle sehr lieb und es gab noch andere in meinem Alter, die auch Freiwilligenarbeit hier machten. Mit ihnen verstand ich mich auch super. Ich schlief mit einem Mädchen in einer kleinen Hütte, die genau wie ich letztes Jahr ihr Abitur gemacht hatte. Jedem wurde ein kleines Gebiet zugeteilt und wir durften uns zusammen um kleine Äffchen kümmern. Die Äffchen waren all sehr dünn und mussten aus Flaschen gefüttert werden. Das Schöne daran war, dass sie überhaupt keine Scheu vor uns Menschen hatten. Sie waren sehr zutraulich und hingen teilweise sehr an dir, was den Abschied nur noch schwerer gemacht hat. Am liebsten hätte ich einen Affen mit nach Hause mitgenommen. Ich hoffe wirklich sehr, dass es den Affen bald wieder gut gehen wird und ich ihnen durch meine Hilfe und vor allem Liebe unterstützen konnte. Also wer auch Tiere liebt und ihnen helfen möchte, sollte unbedingt auch sowas machen. Nach 3 ½ Monaten ging es zurück nach München. Dort blieb ich auch erstmal und fing dann Im September mit meinem Studium an.

Das eine Jahr hat mich wirklich sehr geprägt, man konnte viel lernen, Verantwortung tragen, etc. Di Erfahrung sollte jeder mal machen dürfen. Ich bin wirklich froh, dass ich die Chance hatte, in einem Jahr so viel sehen zu dürfen von der Welt, was manche nicht in ihrem ganzen Leben sehen werden. Man sollte wirklich versuchen für eine Zeit raus aus der Heimatstadt zu kommen und mehr von der Welt sehen. Mit dem Reisen habe ich nicht aufgehört. In den Semesterferien fliege ich immer noch für 1-2 Wochen gerne in andere Städte bzw. Länder. Mehr darüber könnt ihr bald auf meinem Blog lesen.

Bis bald!

Eure Ella


Volunteering in Vietnam

After half a year as an aupair girl, I got a job in Munich. I was now altogether 1 year in different countries. At home, after a long search, I had a job as a barista in a small cafe. This time the summer semesters started soon and I still had no clue what to study. I was beginning to worry, but I didn’t really showed it. It had been a year since I had finished high school. Most of my year’s students either already had an apprenticeship or now went on to their second semester. What about me? Just traveling for a year, which was beautiful, of course. So I did some serious research. I certainly couldn’t find a place for the summer semester, so I was looking for something for the winter semesters. After a long search and information I came across the course of studies „Graphic Design“. I informed myself at various trade fairs or at the open day. Finally I enrolled and was even accepted for the winter semester.
Finally I had a place to study. However, it was March and my studies started in September. I was wondering what I could do meanwhile. Just keep working and staying in Munich? Or just go away again? I thought about doing volunteer work in Vietnam for 3-4 months.

I chose an organization where you could do volunteer work and contacted them. It was planned relatively quickly and a month later I was on a plane to Vietnam. I always wanted to help animals and that was the perfect combination for me. I was really happy to feed the little and sweet monkey babies or lion babies and help them. Especially since I have never been to Vietnam before, I was so happy to be able to explore nature there. In Vietnam I had a small accommodation and was also looked after. The caregivers were all very kind and there were others my age who also volunteered here. I got along great with them, too. I slept with a girl in a small hut who had graduated last year just like me. Each of us was assigned a small area and we were allowed to look after little monkeys together. The monkeys were all very thin and had to be fed from bottles. The nice thing about it was that they were not afraid of us humans at all. They were very trusting and partly very attached to you, which made the farewell even harder. I would have loved to take a monkey home with me. I really hope that the monkeys will soon be well again and that I could support them with my help and above all love. So who also loves animals and wants to help them, should definitely do something like that. After 3 ½ months we went back to Munich. I stayed there for a while and then began my studies in September.

The one year has really shaped me very much, you could learn a lot, carry responsibility, etc. Everyone should be allowed to experience this. I am really glad that I had the chance to see so much of the world in one year, which some people will not see in their whole lives. You really should try to get out of your hometown for a while and see more of the world.
I didn’t stop travelling. During the semester break I still like to fly to other cities or countries for 1-2 weeks. You can read more about it soon on my blog.

See you soon!

Yours sincerely Ella